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WBK-S macht einen Schritt in die richtige Richtung 

Bern, 6. Mai 2026 - Der Verein «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» begrüsst den gestrigen Entscheid der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S), den indirekten Gegenvorschlag des Nationalrates zu verbessern. Der Schritt geht in die richtige Richtung, wird den Erwartungen der Bevölkerung aber nicht ganz gerecht. Nun liegt es am Ständerat, einen griffigeren Gegenvorschlag zu verabschieden. Gleichzeitig hat die Kommission die Volksinitiative zur Ablehnung empfohlen.  

Die vorbereitende Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat gestern den vom Nationalrat beschlossenen Entwurf zur Initiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» verbessert. Die Kommission sieht vor, dass zumindest der Abbrand von Feuerwerken der Kategorien F3 und F4 einer kantonalen Bewilligungspflicht unterstellt wird.  Damit würde die Sicherheit erhöht und gleichzeitig ein grösserer Teil der lauten Feuerwerkskörper eingeschränkt. Es ist erfreulich, dass die WBK-S Handlungsbedarf sieht und diese Anpassung vorsieht. Die Bevölkerung würde sich allerdings weitergehende Einschränkungen wünschen.  

Eine repräsentative gfs.bern-Befragung zeigt, dass 68 % der Stimmberechtigten die Initiative unterstützen – parteipolitisch breit abgestützt und bei nahezu abgeschlossener Meinungsbildung (nur 2 % Unentschiedene). Mit der Initiative würde die Belastung durch lärmendes Feuerwerk stärker verringert. Die Volksinitiative will lautes privates Feuerwerk einschränken, nicht aber grosse, öffentliche Feuerwerke abschaffen. Leise Feuerwerkskörper wie Vulkane bleiben möglich. 

Zusätzliche Informationen  
Bevölkerungsbefragung von gfs.Bern: https://cockpit.gfsbern.ch/de/cockpit/feuerwerksinitiative-def/